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<pre>Von ihren letzten sechs Abstechern in den Berliner Westen kehrten die Rheinländer stolze fünf Mal mit etwas Zählbarem im Gepäck nach Hause zurück — und drei der jüngsten vier Auswärtsspiele hatten die Leverkusener gleich ganz für sich entschieden.  <p> Immerhin hat auch der Verlauf der noch jungen Rückrunde gezeigt, dass namentlich bei den Auftritten der Top-3-Teams immer mit reichlich Budenzauber zu rechnen ist.  <p>  Da sich die Spieler standhaft weigern, die 30-Punkte-Marke zu knacken, wuchs der Rückstand auf das oberste Drittel bereits auf fünf Zähler an — weshalb der europäische Zug in dieser Saison ohne die süddeutschen Provinz-Kicker abzufahren droht. <p> Inwieweit das niedersächsische Maßnahmenpaket bereits greift, wird sich erstmals am 18. Spieltag im Sechs-Punkte-Spiel gegen Liga-Underdog Darmstadt 98 zeigen. <p>  Die Ausbeute von zwei von maximal 15 möglichen Zählern lässt es als müßig erscheinen, über etwaige positive Effekte des Trainerwechsels zu spekulieren: Mit der Verpflichtung des „Neuen“ hat sich der HSV wohl vielmehr für einen Selbstmord aus Angst vor dem Sterben entschieden.  </pre>


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<pre>In der Vorsaison trennten sich beide Mannschaften jeweils mit einem torlosen Unentschieden – vor allem aus Hamburger Sicht keine allzu gute Nachricht, nachdem dort gehofft wird, dass am Freitag die seit 482 Minuten andauernde Torflaute endlich ein Ende nehmen wird.  <p> für Tore sind die Schwarz-Gelben aber immer gut, alleine neun Treffer wurden in den letzten drei Bundesliga-Spielen erzielt, 17 in den letzten fünf Liga-Partien. In vier der letzten fünf Bewerbsspiele gegen Bochum wurde das „Over 2,5“ immer erfüllt.  <p>  Nach Jahren des Kummers ist es aber natürlich auch nur zu verständlich, dass den Nord-Klub momentan schon die vage Aussicht auf eine etwas ruhigere Spielzeit glücklich macht — und diese sollte sich trotz der näher kommenden Einschläge noch immer in Reichweite befinden. <p> Video: Salomon Kalou, Julian Schieber und Rune Jarstein geben ihre Meinung zur jüngsten 0:1-Niederlage der Hertha in Hoffenheim ab. (Quelle: YouTube/Hertha BSC) <p>  Und da die bereits als Absteiger feststehenden Franken bereits nach 4 der jüngsten 5 Partien ohne Torerfolg nach Hause gingen, traue ich nun auch den Köpenickern eine weiße Weste zu.  </pre> 


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<pre> Ich starte auch diesmal mit meiner wöchentlichen Einleitung und versuche euch mit der Anzahl der bisher im Jahr 2023 erzielten Tore auf den Geschmack zu bringen. In den ersten zehn Frühjahrsrunden durften sich Wett-Tipper über 280 Volltreffer freuen (16. Spieltag: 41, 17.: 29, 18.: 28, 19.: 28, 20.: 27, 21.: 26, 22.: 23, 23.: 21, 24.: 31, 25.: 26).  <p> Auf der anderen Seite wird das Kölner Publikum in dieser Spielzeit auch nicht gerade mit verwöhnt — nur drei Heimsiege gab es bislang, in den letzten fünf Heimspielen nur einen. Das Torverhältnis der letzten fünf Köln-Heimspiele: drei Tore geschossen, fünf Tore erhalten.  <p>  Noch dazu, da die Hauptstädter mit dem 2:0-Erfolg in Leverkusen wieder gehörig Selbstvertrauen sammeln konnten. <p>  Dabei hatten die Schwarz-Gelben auf ihren Dienstreisen Hamburg — abgesehen von dem 5:2 in der Vorsaison — nur recht wenig Grund zur Freude. <p>  – Hamburgs Mergim Mavraj schätzte die Leistungen seiner Mannen in der Fuggerstadt insgesamt als ziemlich ungeil ein.  </pre>


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<pre> Noch deutlicher streichen allerdings die saisonübergreifenden Bilanzen heraus, wie viel Hand und Fuß das aktuelle Auftreten der Rheinländer besitzt; dank des ähnlich stark bestrittenen Frühjahrs heimste das Team beispielsweise in den jüngsten neun Auswärtsspielen stets etwas Zählbares ein.  <p> Bei diesem Lauf hatte die Hertha allerdings auch davon profitiert, dass gerade den etwas stärkeren Gegnern stets in jenem Moment massive Probleme zu schaffen machten, als der undankbare Trip an die Spree auf der Tagesordnung stand.   <p> Zu Recht, denn sein normales Leistungsniveau erreichte beim Tabellensiebten einmal mehr nur einer. Gemeint ist Stürmer Anthony Modeste, der seine Saisontreffer 18 und 19 erzielte und sich damit erneut als Kölner „Lebensversicherung“ entpuppte. <p>  Köln-Rückkehrer Simon Terodde lieferte einen Traumeinstand ab und erzielte in der Nachspielzeit (95.) den viel umjubelten 2:1-Siegestreffer im Derby gegen Gladbach. Mit diesem Erfolg wurde eine neue Euphorie entfacht, mit der sich der Effzeh doch noch in der Bundesliga halten will.  <p> Gerade auf das Fehlen jeglicher Konstanz war es schließlich zurückzuführen, dass der FSV zuletzt stets nur auf der Stelle trat; so war dem mittlerweile schon seit fast einem Jahr im Verein tätigen Martin Schmidt noch nie ein derart „langer“ Lauf ohne jeden Rückschlag vergönnt.  </pre>


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<pre> Bei den Fohlen ist die Defensive das ganz große Problem, schon 60 Mal hat es im eigenen Kasten eingeschlagen. Mickrige siebenmal wurde insgesamt gewonnen, in Form kam das Team also nie.  <p> Nach einer schon ziemlich langen Durststrecke habe ich mich am 10. Bundesliga-Spieltag nun selbst bei der Risiko-Kombination zum recht deutlichen Anziehen der Handbremse entschieden.  <p>  Diese interne Unruhe wird die HSV-Mannschaft wohl auch in den 16. Spieltag begleiten, an dem der FC Schalke 04 im Volkspark zu Gast sein wird. Obwohl man immer wieder betont: „Wir konzentrieren uns auf den Fußball.“ <p>  Video: Bei den 96ern machte sich nach dem lang ersehnten Sieg gegen Stuttgart verständlicherweise Erleichterung breit. (Quelle: YouTube/HANNOVER 96)  <p> Erst in der Schlussphase konnten die Dortmunder den zweiten Saisonsieg perfekt machen. Das 3:1 erzielte Stürmer-Neuzugang Paco Alcacer nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung.  </pre>


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